canta:re singt
klassisch queer
Chorgesang, klangvoll, in Berlin.
Video: videovita filmportraits
cantra:re in Chemnitz
canta:re singt gegen das Verstummen
Gegen das Verstummen: canta:re singt Klagelieder für die Opfer des NSU. Der Chor wurde eingeladen von Offener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Chemnitz.
Im Mittelpunkt des Konzertes stehen drei Klagelieder aus „Blumen für Otello. Über die Verbrechen von Jena“ von Esther Dischereit, Preisträgerin des Großen Preises des Deutschen Literaturfonds 2026, vertont von Hippocrates Nam Cheng. Die für den queeren Berliner Chor canta:re entstandenen Werke erinnern an die Opfer der NSU-Morde und ihre Angehörigen, und werden in Chemnitz uraufgeführt.
Das Programm verbindet die Klagelieder mit Chormusik von der Renaissance bis zur Gegenwart, darunter Werke verfolgter jüdischer KomponistInnen und DichterInnen wie Felicitas Kuckuck und Viktor Ullmann, Mascha Kaléko und Paul Celan. Den musikalischen Rahmen bilden zwei Vertonungen von „Verleih uns Frieden / Da pacem Domine“ von Hugo Distler und Orlando di Lasso – mit einem weltlich überschriebenen Text von Esther Dischereit.
Veranstaltet von Offener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex.
canta:re beim Auftritt “Various Voices” 2026 (Foto: Cecilia Gaeta)
Samstag, 21. November – 18:30 Uhr
Jugendkirche St. Johannis – Theresenstraße 2
09111 Chemnitz
Alle Jahre wieder: Schöne Bescherung!
Zwei Abende lang queeres Familienfest in der Zwölf-Apostel-Kirche. Über ein Dutzend Ensembles präsentieren sich musikalisch und mehr oder weniger weihnachtlich. In gute Stimmung kommt man so oder so.
canta:re singt am Samstagabend. Infos zum Ticketverkauf folgen.
Samstag, 12. Dezember – 20 Uhr
Zwölf-Apostel-Kirche – Schöneberg.
Festival-Reise
Brüssel, Brüssel… wir fahren nach Brüssel!
Im Juni ging es für canta:re nach Belgien und wir nahmen an der 16. Ausgabe von Various Voices, dem großen europäischen Festival der queeren Chöre teil.
Fünf Tage, 120 Chöre mit 4.000 Sänger*innen aus >20 Ländern. canta:re war zum sechsten Mal dabei.
Dieses Mal haben wir nicht nur das übliche dreißigminütige Kurzkonzert im heißen Cirque Royal gesungen, sondern nahmen zusammen mit zwölf anderen Chören am Donnerstag in der Abendshow “Treachery of Images” mit einem eigens dafür choreographierten Beitrag teil.
Songs of Light – Chorworkshop und Konzert
Der klassische queere Chor canta:re und Berliner Transemble, ein Trans*-Chor ohne festgelegte Stimmgruppen, präsentieren die Ergebnisse eines gemeinsamen Chorworkshops der am gleichen Wochenende stattfindet.
Neben eigenen Auftritten bringen die Ensembles mehrere Werke gemeinsam zur Aufführung, und die Classical Lesbians präsentieren ausgewählte Stücke aus ihrem Programm zum 30. Chorjubiläum.
canta:re singt natürlich
Musik aus fünf Jahrhunderten zwischen Mensch und Natur. Erkundet wurden die Beziehungen von Mensch und Natur durch die Sprache der Chormusik.
Es gab ein facettenreiches Programm mit Klassikern wie Lasso, Barber und Tschaikowski, aber auch spannenden, weniger bekannten Komponist*innen wie Meredith Monk, Erna Woll und Caroline Charrière.
Das gesamte Konzert ist hier als Video abrufbar.
Konzertmitschnitt vom Sonntag, 10. November 2024, Emmaus-Kirche Berlin (mit freundlicher Unterstützung von videovita.de)
Dokumentation
Träume
Im Zusammenhang mit canta:res 20-jährigem Jubiläum im Herbst 2022 ist ein 45-minütiger Film entstanden. Neben Szenen aus dem Jubiläumskonzert und von einem Probenwochenende erzählen unsere Sänger*innen, warum das Singen in unserem Chor für sie eine besondere Bedeutung hat.
Produziert von Jens Krause, videovita filmportraits
www.videovita.de
Mehr von uns zu sehen und zu hören gibt es auf der Seite Hörbeispiele
Ausgezeichnet
Geschwister-Mendelssohn-Medaille 2023
Zum 12. Mal verlieh der Chorverband Berlin 2023 die Geschwister-Mendelssohn-Medaille. Die Bronze-Medaille zeichnet Persönlichkeiten und Ensembles aus, die das Berliner Chorleben bereichern und zur Bewahrung sowie Weiterentwicklung der Chortradition beitragen.
Der Fokus der Jury lag dieses Jahr auf der Diversität und sozialen Arbeit in den Berliner Chören. Ausgezeichnet wurden der Begegnungschor, der queere Chor canta.re und Gudrun Luise Gierszal, Kinder- und Jugendchorleiterin und Mitarbeiterin beim Staats- und Domchor Berlin. Darüber hinaus erhielten Christina Hoffmann-Möller und Susanne Jüdes, seit 50 Jahren die Leiterinnen des Hanns Eisler Chores Berlin, die Auszeichnung für ihr Lebenswerk.
Die Verleihung erfolgte beim sechsten Sonntagskonzert am 11. Juni 2023 im Kammermusiksaal der Philharmonie durch Petra Merkel, Präsidentin des Chorverbands Berlin, und Adrian Emans, Musikausschussvorsitzender im Chorverband Berlin und Juryvorsitzender.
Foto: Stephan Röhl, 2023
Kunst ist schön,
macht aber viel Arbeit!
Karl Valentin